Beratungsleistungen des Umweltzentrums

Umweltschutz wird im Handwerk groß geschrieben. Der Verbraucher von heute erwartet umweltschonende Produktions-verfahren und umweltfreundliche Produkte. Als Zulieferer der Industrie müssen Handwerksbetriebe zunehmend hohe Umwelt-standards einhalten.

Jeder Handwerksunternehmer kann sich zu Fragen des Umweltschutzes, der Energieeinsparung und baulichen Qualitäts-sicherung sowie der Arbeitssicherheit direkt an uns wenden und die nachfolgend aufgeführten Beratungsleistungen abrufen.

Unsere Zuständigkeit erstreckt sich über zahlreiche Themen wie:

  • regenerative Energie
  • Umwelt- und Energiemanagement
  • Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien im Bereich Umwelt
  • Wohngesundheit und Innenraumhygiene
  • Lehmbau, ökologisches Bauen
  • alle Facetten des betrieblichen Arbeitsschutzes und der Gesundheitsvorsorge

Damit die Betriebe die Anforderungen des Umweltschutzes erfüllen und die Chancen dieses wachsenden Marktes nutzen können, bietet das Umweltzentrum des Handwerks Thüringen sach- und fachgerechte Unterstützung durch:

  • umfassende Information
  • gewerkespezifische Beratung
  • Hilfestellung bei rechtlichen Fragen
  • Umwelt-Check vor Ort
  • Vorbereitung Öko-Audit
  • Kurse, Seminare und Lehrgänge

Nahezu jeder Unternehmer stellt sich heute die Frage zur Betriebskostensenkung, insbesondere im Energiebereich. Die Maßnahmen beginnen bei einfachen und kostengünstigen Optimierungen. Wir unterstützen Sie mit unserem kostenfreien Beratungsangebot bei der Findung, Beurteilung und Umsetzung Ihrer Energieeinsparpotentiale vor Ort und zeigen auch Fördermöglichkeiten auf.

In folgenden Bereichen können wir für Sie tätig werden:

  • Energieberatung für Unternehmen mit Kennzahlfassung und Auswertung
  • Herausarbeitung von Einsparpotentialen
  • Informationen über die Umsetzung von Effizienzmaßnahmen
  • Informationen über Eigenstromerzeugung
  • Informationen über Monitoring des Energieverbrauches

Informationen über Energie- und Ressourceneffizienz (PDF-Download)

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Gesetze und Verordnungen im Umweltbereich können auch für den Handwerksbetrieb relevant sein. So sind Standortanforderungen und Grenzwerte einzuhalten. Wir beraten und unterstützen Sie deshalb kostenfrei, die betriebliche Umweltsituation richtig einzuschätzen und mögliche Defizite abzustellen. Mit Investitionen im Umweltschutz können auch gleichzeitig Betriebskosten gesenkt werden.

Umweltschutz ist nicht nur Marktchance, sondern auch Zukunftssicherung für Ihren Betrieb.

Wir beraten Sie in folgenden Bereichen:

  • Abfallwirtschaft
  • Immisionsschutz 
  • Umweltmanagementsysteme und Umweltfördermaßnahmen 
  • Teilnahme am Thüringer Nachhaltigkeitsabkommen NAT
  • Teilnahme am Qualitätsverbund umweltbewußter Betriebe - QuB
  • Teilnahme am Umweltmanagementansatz ÖKOROFIT® 
  • Unterstützung bei der Einführung eines Umweltmanagements EMAS oder DIN ISO 14.001
  • EMAS-Registrierungsstelle für das Thüringer Handwerk

 

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Wo gehobelt wird, fallen auch Späne.

So ist es auch bei handwerklichen Tätigkeiten, ob in der Werkstatt oder auf der Baustelle, es werden Abfälle erzeugt. Ihre Art und Menge ist vom jeweiligen Gewerk abhängig.  Jeder Unternehmer steht vor den gleichen Fragen und Problemen: Wie entsorge ich meinen Abfall rechtskonform, umweltfreundlich und gleichzeitig kostengünstig?  Diese Fragen sind nicht immer leicht zu beantworten. Entsorgungswege haben sich etabliert, aber sich ändernde neue rechtliche Regelungen sowie alternative Recyclingwege fordern die Unternehmen zum abfallwirtschaftlichen Umdenken heraus.  Besonders die Entsorgung gefährlicher Abfälle verursacht erhebliche Kosten.

Eine Optimierung der betrieblichen Abfallentsorgung oder die Einführung eines geeigneten Abfallmanagementsystems kann diese Kosten auf ein unvermeidbares Minimum reduzieren.

Das UZH steht allen Handwerksbetrieben als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. Wir informieren über aktuelle abfallrechtliche Regelungen, neue Entsorgungsmöglichkeiten,  den richtigen Umgang mit Abfällen und mögliche Einspar-potenziale.

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Ein moderner und sicherer Maschinen- und Anlagenpark, sowie ergonomische Arbeitsplätze sind die Grundlage für motiviertes und letztlich produktives Arbeiten, denn Unfälle und Erkrankungen führen zu Fehlzeiten, Betriebsstörungen und damit verbundenen - unnötigen - Mehrkosten. Maßnahmen für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sollten demnach Grundvoraussetzung  für das Ausführen jeglicher Arbeit sein. Diesem Ziel dient der Arbeitsschutz mit seinen rechtlichen Regelungen (wie z.B. Arbeitsschutzgesetz und Arbeitssicherheitsgesetz).

Vorteile für ihren Betrieb:

  • Reduzierung der Gefährdungen
  • Erhöhung des Gefährdungsbewusstseins der Arbeitnehmer
  • Senkung der sicherheitswidrigen Verhaltensweisen
  • Senkung der Anzahl der Arbeitsunfälle
  • verbessertes Image in der Öffentlichkeit
  • bessere Betriebskultur
  • Reduzierung der Ausfallzeiten / Betriebsstörungen

 

Die Handwerkskammer unterstützt Sie bei:

  • der Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen / Betriebsanweisungen
  • der Erstellung von Infektions- und Hygieneschutzkonzepten
  • Schulung der Mitarbeiter zu Präventionsmaßnahmen
  • Erste-Hilfe Ausbildung
  • etc. pp

 

Erst-Check Arbeitsschutz (PDF-Download)

 

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Die Ermittlung von Schadstoffen in der Luft ist sowohl am Arbeitsplatz als auch im Wohnumfeld von großer Bedeutung. Während es für den Arbeitsplatz einen umfangreichen Katalog für Schadstoffe gibt sind ist die gesetzliche Regelung im Wohnbereich eher als dürftig zu bezeichnen.

Zu beachten ist immer:

  • Nicht alles was man riecht ist giftig und viele Schadstoffe kann man gar nicht riechen.
  • Eine Schadstoffanalyse in der Innenraumluft kann Klarheit schaffen.
  • Untersuchungen an Materialproben ergänzen unser Angebot in der Schadstoffanalytik.

Wir unterstützen Sie bei der Interpretation von Mess- und Analyseergebnissen!

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Schimmelpilze benötigen für ein ungestörtes Wachstum vor allem 3 Faktoren:

  • Temperaturen größer als 0 °C
  • ausreichend Feuchtigkeit
  • eine Nahrungsquelle.

Temperaturen über 0 °C sind in Wohnräumen der Normalfall. Eine ausreichende Feuchtigkeit ist schon gegeben, wenn eine relative Luftfeuchte von 55 % vorhanden ist. Damit kann eine Wandfeuchte erreicht werden, die ein Wachstum von Schimmelpilzen ermöglicht. Als Nahrungsquelle ist die Tapete aufgrund des Gehaltes an Zellulosefasern geeignet.

Schimmelpilze bedeuten für die betroffene Wohnung einen unhygienischen Zustand, der zu beseitigen ist. Empfehlungen für ein günstiges Wohnungsklima werden z.B. von der DENA gegeben. Bei Schimmelbefall sind immer sowohl nutzerseitige Gewohnheiten als auch die Besonderheiten des Bauwerkes zu berücksichtigen. Nur aus der Beachtung beider Einflußgrößen kann ein bleibender Erfolg erzielt werden.

Empfehlung

Die wichtigste Empfehlung ist der Kauf eines einfachen Thermohygrometers zur Kontrolle von Temperatur und Luftfeuchte entsprechend den genannten Empfehlungen. Die Beseitigung der Schimmelpilze ist schwierig und erfordert fachmännisches Vorgehen. Voraussetzung jeder Sanierung sind trockene Wände und Bauwerke.

Unsere Dienstleistung (in Kooperation mit regionalen Partnern):

  • Bestimmung der Schimmelpilzkonzentration in der Luft (Pilze gesamt, sowie Alternaria, Aspergillus, Cladosporium und Penicillium)
  • Bestimmung der Schimmelpilzkonzentration im Hausstaub oder im Material (Pilze gesamt, sowie Alternaria, Aspergillus, Cladosporium und Penicillium)

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Viele der derzeit von Handwerksbetrieben und anderen Einrichtungen betriebenen Leichtflüssigkeitsabscheider zur Reinigung von ölhaltigem Abwasser (Kfz- und Landtechnik-Reparaturwerkstätten, Karosserie- und Fahrzeugbauerwerkstätten) werden getreu dem Motto "Halbjährlich entsorgen nach DIN 1999" in regelmäßigen Zeitabständen, meist halbjährlich, vollständig entleert.

Die Erfahrungen im praktischen Betrieb dieser Leichtflüssigkeitsabscheideranlagen zeigten, dass bei den meisten Anlagen diese halbjährliche Entleerung nicht erforderlich ist, da die Abscheider in dieser Frist nur gering gefüllt sind und dabei hauptsächlich die vorhandene Wasserphase als Abfall entsorgt wird. Den betroffenen Unternehmen entstehen durch die Entsorgung des hierbei entstehenden Sonderabfalls in dieser hohen Frequenz unverhältnismäßig hohe Kosten.

Eine Voraussetzung zur Verlängerung der Entleerungsintervalle von Leichtflüssigkeitsabscheideanlagen in Anpassung an den Bedarf (max. 5 Jahre) besteht darin, dass eine regelmäßige Überprüfung und Wartung durch sachkundiges Personal erfolgen muß. Als sachkundiges Personal werden Beschäftigte des Betreibers oder beauftragte Dritte angesehen, die ohne eine besondere wasserrechtliche Anerkennung, aufgrund ihrer Ausbildung, ihrer Kenntnisse und ihrer praktischen Tätigkeit gewonnenen Erfahrungen sowie ihrer persönlichen Zuverlässigkeit gewährleisten, dass sie Bewertungen oder Prüfungen im jeweiligen Sachgebiet sachgerecht durchführen.

Der Lehrgang vermittelt die Sachkunde gemäß der europäischen Normen DIN EN 858-1, DIN EN 858-2 und der Restnorm DIN 1999-100, die gemeinsam angewendet werden müssen, um das bewährte Sicherheitsniveau auch weiterhin zu gewährleisten. Neben Kenntnissen zum Aufbau und der Arbeitsweise der Abscheideranlagen erhalten die Lehrgangsteilnehmer Informationen und Hinweise  zu den Anforderungen an den Betrieb der Anlage, an die Eigenkontrolle und das Führen des Betriebstagebuchs. Darüber hinaus werden Vorschläge zu kosten- und abwassersparenden Maßnahmen für die betriebliche Praxis vorgestellt.

Es erfolgt eine praktische Einweisung an einem Leichtflüssigkeitsabscheider.

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Einsparung durch Nutzung von Sonderkonditionen über Rahmenverträge.

Über folgende Rahmenvereinbarungen erhalten Sie Informationen:

  • Rahmenvereinbarung mit der Total Deutschland GmbH (Treibstoffpool)
  • Rahmenvereinbarung mit der Deutschen Telekom AG

 Konditionen Treibstoffpool (PDF-Download)

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So erreichen Sie uns

Umweltzentrum des
Handwerks Thüringen
In der Schremsche 3
07407 Rudolstadt

Tel.: 03672 377180
Fax: 03672 377188

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