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News / Projektnews

13.07.2018
Anzeigepflicht für Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme oder Nassabscheider

Am 20. Juli 2018 tritt die Anzeigepflicht für Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme oder Nassabscheider (Abgaswäscher) gemäß 42. BImSchV in Kraft. Betreiber müssen ihre Anlagen dann binnen eines Monats über das Online-Portal www.kavka.bund.de anzeigen. Gültige Anzeigen sind allerdings erst nach Freischaltung der Software (voraussichtlich ab 20. Juli 2018) möglich.

Um einem möglichen Austrag von Legionellen vorzubeugen, enthält die 42. BImSchV (in Kraft seit 19. August 2017) neue Anforderungen für Anlagen, in denen Wasser verrieselt oder versprüht wird oder anderweitig in Kontakt mit der Atmosphäre kommen kann.

Betroffen sind Betreiber von:

Verdunstungskühlanlagen, die als offene Rückkühlwerke von Kälte-, Klima- oder Energieerzeugungsanlagen betrieben werden. Sie können sowohl in der Industrie und Energiewirtschaft als auch im Handel, der Gastronomie oder für Hotel- und Bürogebäude genutzt werden.

Kühltürmen mit mehr als 200 MW Kühlleistung

Nassabscheidern (Abgaswäschern) zur Abluftreinigung

Die 42. BImSchV greift dafür weitgehend auf bereits bestehende technische Regeln (VDI-Richtlinien 2047 Blatt 2 und 3 sowie 3679 Blatt 1) für einen hygienisch einwandfreien Betrieb dieser Anlagen zurück. Zu den vorgegebenen Anforderungen und Pflichten zählen beispielsweise betriebsinterne Überprüfungen und Laboruntersuchungen, Überprüfungen der Anlagen durch Sachverständige oder Inspektionsstellen, Dokumentationen im Betriebstagebuch und Maßnahmen für den hygienisch einwandfreien Betrieb der Anlagen.

In diesem Zusammenhang tritt am 20. Juli 2018 die Anzeigepflicht für bestehende Anlagen nach § 13 in Kraft. Dann haben Betreiber die Pflicht, ihre bestehenden Anlagen binnen eines Monats bei der zuständigen Behörde anzuzeigen.

Hierfür wurde das Online-Portal www.kavka.bund.de eingerichtet. Derzeit wird jedoch lediglich eine Testversion der Software zur Verfügung gestellt. Daten, die in dieser Testversion erfasst werden, werden zum Abschluss der Testphase gelöscht; mit der Testversion abgegebene Anzeigen sind daher nicht gültig. Gültige Anzeigen sind erst nach Freischaltung der Software (voraussichtlich ab 20. Juli 2018) möglich.

Für den Vollzug der Verordnung zuständig ist in der Regel die Kreisverwaltungsbehörde (das heißt die Immissionsschutzbehörde des Landratsamts bzw. der kreisfreien Stadt).

Quelle: www.umweltpakt.bayern.de

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